Der rasante Wandel der Breitband- und TV-Märkte sowie die nach eigenen Regeln handelnden neuen Marktakteure Google, Amazon & Co. stellen auch die mittelständischen Kabelnetzbetreiber vor große Herausforderungen. Orientierung und wichtige Impulse bietet ihnen daher der diesjährige Breitbandkongress des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) am 10. und 11. Oktober im Congress Center Leipzig mit einem interessanten Mix an hochkarätigen Sprechern, Diskussionsforen und praxisrelevanten Fachvorträgen.

In diesem Jahr stehen Wandel und zukunftsorientiertes Handeln im Vordergrund des Kongresses. Die mittelständischen Unternehmen müssen möglichst rasch die stattfindenden Veränderungen im TV-Markt verstehen und ihre in der Vergangenheit erfolgreichen Geschäftsmodelle modifizieren. "Wer keine Antworten für den sich vollziehenden Umstieg der Konsumenten vom linearen Fernsehen hin zu interaktiven Medien hat, wird mittel- bis langfristig vom Markt verschwinden. Dabei stellt sich für die Mittelständler unter anderem die Frage, ob sie sich weiterhin auf ihre Rolle als Betreiber von Breitbandnetzen konzentrieren wollen. Oder ob sie zukünftig engere Kooperationen mit den Anbietern von TV-Inhalten und Plattformen eingehen, um sich breiter und handlungsfähiger aufzustellen. Ebenso sind gleichzeitig neue urheber- und datenschutzrechtliche Herausforderungen zu meistern", erklärte der Vorsitzende des FRK, heute anlässlich einer Vorstandssitzung in Lauchhammer.
Um die neuen hochauflösenden interaktiven TV-Dienste zum Verbraucher zu bringen, sind neben den Endgeräten der Verbraucher deutlich leistungsfähigere Netzinfrastrukturen erforderlich. Von der Politik ist beim Breitband keine wirkliche Hilfe zu erwarten. Diese zementiert gerade den Weg in die 0,05 Gigabitgesellschaft. Alternativen hierzu zeigen der FRK und seine ideellen Partner, wie etwa die Interessenvertreter der TK-Betreiber Buglas und VATM gemeinsam auf.
Zukunftsorientiertes Handeln ist im Mittelstand auch beim Thema Unternehmensnachfolge gefragt. Daher nehmen tragfähige Lösungen in diesem Jahr Im Programm des Breitbandkongresses einen besonderen Platz ein.
Auch der Kongress befindet sich im Wandel. Dieser versteht sich nicht mehr als Bühne für politische Mandatsträger sondern als Branchentreff sowie Inhalte- und Orientierungsgeber für mittelständische Unternehmen, Hersteller digitaler Geräte, TV-Anbieter, Kommunen, Wohnungswirtschaft, Investoren und Multiplikatoren aus Wirtschaft und Medien.Die Teilnahme am Breitbandkongress des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) 2016 ist auch in diesem Jahr kostenfrei. Tickets können über die Webseite www.breitbandkongress-frk.de online bestellt werden. Hier finden sich auch alle Informationen zum Programm an den beiden Tagen des Breitbandkongresses.
 
Programm-Highlights FRK Breitbandkongress 2016
Montag, 10. Oktober 2016
  • Ab 18.00 Uhr Eröffnung und Eröffnungsvortrag
    "Perspektiven der Gigabit-Gesellschaft", Markus Jenisch (Nokia)
Dienstag, 11. Oktober 2016
  • 10:15 – 11:45 Uhr Forum 1 – Rechtliche Rahmenbedingungen der Breitbandversorgung
  • 11:55 – 13:25 Uhr Forum 2 – Anforderungen an Breitbandnetze der Zukunft
  • 13:35 – 15:05 Uhr Forum 3 – Unternehmensnachfolge oder -Aufgabe
Zeitgleich verschiedene Fachvorträge und Referate
Zum Kongressende gegen 17.00 Uhr Verleihung Innovationspreis
 
Pressekontakt: Heinz-Peter Labonte
Vorsitzender des FRK – Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation
Telefon: 06136 996910
Mobil: 0171 8028 640
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Postanschrift: Steinritsch 2, 55270 Klein-Winternheim
Geschäftsstelle: FRK e.V., Bergmannstraße 26, 01979 Lauchhammer

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